
Sicherheit und Trockenheit der Infrarotheizgeräte im Badezimmer gewährleisten
Seien wir ehrlich: Die Installation eines Infrarotheizgeräts an der Decke des Badezimmers bedeutet im Grunde, sich mit Dampf und Kondenswasser auseinandersetzen zu müssen. Wasser und Elektrizität kommen nicht gut miteinander aus. Wenn die Isolierung versagt, können Kurzschlüsse oder Schlimmeres entstehen.
Um alles sicher zu halten, verwenden wir einige spezielle Tricks. Zunächst verwenden wir keine einfachen Heizelemente – stattdessen setzen wir hochwertige keramische Isolatoren an die Enden der Lampen. Dadurch kann der Strom nicht auf das Gehäuse übergehen. Außerdem sollte das Gehäuse eine Schutzklasse von IP44 oder IP65 haben – das bedeutet, dass Feuchtigkeit vom Stromkreis ferngehalten wird. Und bitte: Vergessen Sie auf keinen Fall den Drip-Loop in den Verkabelungen. Ohne diesen fließt das Wasser direkt in die Steckdose.
Außerdem ist eine ordentliche Erdung wichtig. Wir stellen sicher, dass diese Geräte eine eigene Erdung haben. Falls die Isolierung versagt, sorgt die metallische Hülle dafür, dass der RCD sofort auslöst. Wir sind hier sehr streng – wir prüfen den Leckstrom bei 110 % der Nominalspannung. Wenn der Wert über 0,75 mA liegt, landet das Gerät im Müll.
Was die Materialien angeht: Wir verwenden Quarzglas für die Emittoren – dieses Material kann Hitze hervorragend bewältigen. Allerdings ist der Übergangpunkt zwischen dem Glas und dem Metalldeckel meist der Schwachpunkt. Um das zu beheben, verwenden wir Hochtemperatur-Silikondichtungen, um die Lücke zu verschließen.
Etwas, worauf man achten muss: Diese fest verschlossenen Gehäuse sind nicht ideal für die Luftzirkulation. Dadurch werden die internen Komponenten viel heißer als in einem offenen industriellen Heizgerät.
Wenn Sie die thermischen Sicherungen aussuchen, schauen Sie nicht nur auf die Raumtemperatur – sondern auch auf die Temperatur innerhalb des engen Gehäuses. Wenn es dort zu heiß wird, werden Ihre elektronischen Komponenten beschädigt.
Schließlich: Verbinden Sie das Gerät mit einer GFCI-Steckdose. Das ist eine einfache Maßnahme, die dem Nutzer des Duschsystems echten Schutz bietet.