
Warum wir die Badezimmerlampen einer „Feuchtigkeit- und Hitzeprüfung“ unterziehen
Seien wir ehrlich: Badezimmer sind eine echte Herausforderung für Elektronikgeräte. Es herrscht dichter Dampf, starke Temperaturschwankungen sowie ständige Feuchtigkeit in der Luft – das ist einfach die Voraussetzung für Probleme.
Deshalb bauen wir die Infrarotlampen nicht einfach so her und schicken sie los. Zuerst unterziehen wir sie einer „Feuchtigkeit- und Hitzeprüfung“. Im Grunde versuchen wir, die Lampen so stark zu belasten, dass sie nicht in Ihrem Zuhause kaputtgehen.
Der Kampf gegen die Feuchtigkeit
Wasserstoffperoxid ist äußerst hinterhältig: Es findet immer einen Weg in die winzigen Spalten zwischen dem Quarztubus und den metallenen Endkappen. Sobald es dort hineinkommt und die Elektroden berührt, geraten die Geräte schnell in Schwierigkeiten. Es kommt zu Oxidationen, Kurzschlüssen – und die Lampe funktioniert nicht mehr.
Mit diesen Tests simulieren wir jahrelange Belastung durch Dampf in nur ein paar hundert Stunden. Wenn ein Verschluss versagt, möchten wir, dass das in unserem Labor passiert – und nicht an Ihrer Decke.
Umgang mit Temperaturwechseln
Diese Lampen werden extrem heiß. Doch wenn man ins Badezimmer geht, trifft kalte, feuchte Luft auf das Glas. Dieser plötzliche Temperaturwechsel führt zu einem „Thermoschock“. Wenn das Glas nicht gut genug ist, kann es sogar zerbrechen. Indem wir die Lampen immer wieder zwischen nassen und trockenen Bedingungen hin- und herschalten, stellen wir sicher, dass das Glas diesen Belastungen standhalten kann.
Der Preis für Langlebigkeit
Es gibt allerdings einen Haken: Damit die Lampen langlebig sind, müssen wir wasserdichte Verschlüsse sowie Schutzbeschichtungen verwenden. Dadurch wird die Leistung der Lampen etwas reduziert. Aber überlegen Sie mal: Würden Sie lieber eine Lampe haben, die 10 % heißer ist, aber nach drei Monaten kaputtgeht – oder eine Lampe, die jahrelang problemlos funktioniert? Wir wählen jedes Mal die Langlebigkeit.
Nach jedem Test prüfen wir den Isolationswiderstand. Wenn die Werte auch nur etwas unter unseren Grenzwerten liegen, wird die ganze Charge verschrottet.
Das bedeutet zwar zusätzliche Arbeit für uns, aber dadurch müssen Sie sich nicht mit defekten Geräten herumschlagen.